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REPORT

Zeitschrift für Weiterbildungsforschung


Heft Nr.

Themenschwerpunkt

Manuskript-
abgabe bis
3/2014
Kompetenzen im Erwachsenenalter – Welche Erkenntnisse bietet PIAAC für Bildungsforschung?
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Herausgeber: Rudolf Tippelt, Bernhard Schmidt-Hertha und Ekkehard Nuissl

Mit PIAAC liegen repräsentative Daten zu den Kompetenzen der 16- bis 65-Jährigen vor. Dabei sind die Kompetenzbereiche „Lesekompetenz“, „Mathematische Kompetenz“ sowie „technologiebasiertes Problemlösen“ unabhängig voneinander zu betrachten. In diesem Themenheft sollen einerseits die in PIAAC erhobenen Mediennutzungskompetenzen in die deutsche und internationale Diskussion um Medienkompetenz und media literacy eingebettet werden. Andererseits kann und muss die Problemlösekompetenz Erwachsener auch auf die einschlägigen Forschungsarbeiten aus der Pädagogischen Psychologie rückbezogen werden, um mit den Daten aus PIAAC einen wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn jenseits plakativer Länder- und Gruppenvergleiche zu erzielen. Es soll auch der Frage nachgegangen werden, ob oder in welcher Weise die Resultate auch über die in PIAAC berücksichtigten Altersgruppen hinaus zutreffen. Vor diesem Hintergrund verspricht das CiLL-Projekt, neue Erkenntnisse über Kompetenzen und Kompetenzanforderungen der über 65-Jährigen zu liefern. Anhand qualitativer und quantitativer Längsschnittstudien wird die Frage der Kompetenzentwicklung über die Lebensspanne zu diskutieren sein.

Genauere Auskünfte erteilen Ihnen die verantwortlichen Herausgeber Prof. Dr. Rudolf Tippelt (tippelt@edu.lmu.de), Prof. Dr. Bernhard Schmidt-Hertha (bernhard.schmidt-hertha@uni-tuebingen.de) sowie Prof. Dr. Ekkehard Nuissl (nuissl@die-bonn.de) oder die Redaktion (thomas.jung@die-bonn.de). Nähere Informationen zur Einsendung von Manuskripten finden Sie auf der Webseite des REPORT oder erhalten Sie auf Anfrage von der Redaktion.

03.05.2014
4/2014
Opening up Higher Education to Adult Learners – Concepts and Research Results
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Gastherausgeberin: Karin Dollhausen

Opening up Higher Education to Adult Learners – Concepts and Research Results

During the last two decades widening adult participation in higher education has become a central issue in international and especially European lifelong learning policy debates. At European level this is reflected in the Europe 2020 strategy set out by the European Commission. One headline target is to boost the share of the population aged 30–34 that has completed tertiary or equivalent education to 40 per cent by 2020. In the face of general trends such as the intensive use of ICT, the evolution of knowledge-based economies, changes in labour markets and employment structures, demographic ageing and increased migration dynamics, the need to provide adults (also) with high level possibilities to acquire knowledge and qualification, to update and to enhance their skills throughout their lives has become obvious. Opening higher education to adult learners or so-called ‘non-traditional’ students is seen as crucial in this context.

Genauere Auskünfte erteilen Ihnen die verantwortlichen Herausgeber Prof. Dr. Karin Dollhausen (dollhausen@die-bonn.de) oder die Redaktion (thomas.jung@die-bonn.de). Nähere Informationen zur Einsendung von Manuskripten finden Sie auf der Webseite des REPORT oder erhalten Sie auf Anfrage von der Redaktion.

01.07.2014
1/2015
Lernen im Kontext von Biografie und Lebenslauf
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Herausgeber: Jochen Kade, Sigrid Nolda

Spätestens seit der 1986 von Hans Tietgens in seiner Studie “Erwachsenenbildung als Suchbewegung“ vorgenommenen Begründung der Erwachsenenbildung aus der Biografie der Erwachsenen ist die Biografieforschung eine der relevanten Forschungszweige zum Lehren und Lernen Erwachsener. Waren es in den 1980er Jahren noch vorwiegend Theorien der Psychologie und Soziologie, angewandt auf den Gegenstand der Erwachsenenbildung, so sind inzwischen auch aus der erziehungswissenschaftlichen Biografieforschung selbst empirisch fundierte Kon-zepte entwickelt worden, die den Status dieser Forschungsrichtung gefestigt haben.

Daneben haben sich elaboriertere Diskurse zu methodologischen und methodischen Fragen etabliert. So werden etwa qualitativ ausgerichtete Längsschnittstudien als Ausgangspunkt neuer Fragestellungen zu biografierelevanten Lernpraktiken Erwachsener genutzt. Diese Diskurse haben auch noch einmal das Konzept der Biographie in grundlagentheoretischer Absicht zum Thema gemacht – mit der Folge, dass die Biographie, ursprünglich als Gegenkonzept zum Lebenslauf entwickelt, nunmehr mit diesem relationiert wird. Biografie und Lebenslauf stehen sich nicht mehr antinomisch gegenüber, sondern treten ins Verhältnis zueinander. Auf der theoretischen Grundlage des erweiterten kategorialen Rahmens ist ein breites Forschungsfeld entstanden, das Lehr-Lern-Prozesse aus der Perspektive der Biografie- und Lebenslaufforschung untersucht.

Diese Ausgabe referiert auf diese Forschungslage. Sie knüpft damit an die Themenhefte des REPORT „Biografieforschung und biografisches Lernen“ und „Biografie und Bildung“ aus den Jahren 1996 und 2008 an, legt aber nun den Schwerpunkt auf die Verknüpfung von Lebenslauf und Biographie im Hinblick auf das Lernen Erwachsener in und außerhalb von Institutionen.

Genauere Auskünfte erteilen Ihnen die verantwortlichen Herausgeber , oder die . Nähere Informationen zur Einsendung von Manuskripten finden Sie auf der Webseite des REPORT oder erhalten Sie auf Anfrage von der Redaktion.

Erscheinungstermin: 1. April 2015

01.12.2014
2/2015
Beratung und Regulation
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Herausgeber: Bernd Käpplinger

Bildung und Beratung sind seit der Aufklärung dadurch bestimmt, dass sie die Selbstbestimmung des Individuums unterstützen sollen. Dies ist eine Leitidee des pädagogischen Denkens – beginnend bei Immanuel Kants Definition der Aufklärung als „Ausgang aus der selbstver-schuldeten Unmündigkeit“ (1784) bis hin zum Ziel des nationalen Bildungsberichts, dass „Selbst-regulation“ unterstützt werden soll (Konsortium Bildungsberichterstattung 2005).

Diese Leitidee findet sich in Beratungsansätzen wieder, so z.B. beim klientenorientierten Ansatz, der den Beraterinnen und Beratern eine entscheidungsunterstützende Funktion zuweist. Vergleichbares kann man bei systemischen, lösungs- und ressourcenorientierten Beratungs-ansätzen nachzeichnen. Analysiert man die vielfältigen Praxen von Beratung, zeigen sich Herausforderungen, Diskrepanzen und Ambivalenzen in der Umsetzung. Im Mehrebenensystem der Weiterbildung (Schrader 2010) beginnt dies auf der bildungspolitischen Ebene, wo vonseiten der Politik Ziele an die Beratung herangetragen werden (z.B. die Erhöhung der Weiterbildungs-beteiligung oder der Erreichen bestimmter Zielgruppen). Auf Organisationsebene können den Beratenden Kennzahlen (z.B. Zahl der Beratungen pro Tag) betriebswirtschaftlich vorgegeben werden. Im Beratungsprozess selbst aber hat die beratende Person eine regulierende Ver-antwortung für den Verlauf des Gesprächs.

Bei den genannten Beispielen wird die Herausforderung sichtbar, einen professionellen Umgang zu finden, der die diverse Vorgaben und die gleichzeitig anzustrebende Offenheit ausbalanciert. Dieses Themenheft des REPORT möchte verschiedene Forschungsergebnisse versammeln und zu einer weiterführenden Diskussion von Befunden anregen. Die einzureichenden Beiträge sollen über die Formulierung von Prinzipien und Prämissen hinausgehen und möglichst empirische, analytische Auseinandersetzungen mit Ambivalenzen und Antinomien im Feld der Beratung in der Weiterbildung darstellen.

Genauere Auskünfte erteilt Ihnen der verantwortliche Gastherausgeber oder die . Nähere Informationen zur Einsendung von Manuskripten finden Sie auf der Webseite des REPORT oder erhalten Sie auf Anfrage von der Redaktion.

Erscheinungstermin: 1. Juli 2015

01.02.2015

Alle Manuskripte durchlaufen das Peer-Review-Verfahren. Die Redaktion nimmt Manuskripte nur zur Erst- und Alleinveröffentlichung an. Das Manuskript ist als Word-Datei einzureichen.

Zur Wahrung der Anonymität soll es weder Autorennamen noch Angaben zum Autor/zur Autorin enthalten. Die Angaben sind auf einem gesonderten Blatt/in einer gesonderten Datei beizufügen. Darüber hinaus sind die Autorenhinweise des REPORT zu beachten.




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